Verstehen…
…kann man das Leben nur rückwärts.
Leben muss man es vorwärts.”
Sören Kierkegaard
Anguane
…kann man das Leben nur rückwärts.
Leben muss man es vorwärts.”
Sören Kierkegaard
Durchwachsen
dein Leben und ja
doch auch deine Liebe
schwankt inmitten von
Zwischenhochs, die
nicht beständig
(sagte ich seinerzeit mit
abgezogener Brille).
Da torkelt sie, fällt, zieht
sich hoch an den letzten
Sonnenstrahlen.
Dabei (Mensch, schau doch!) verkauft
sich der Sommer aus, wirft mit
vollen Händen die letzte
Leichtigkeit
hinaus - vor der nahenden,
kalten Graufront.
Und du rennst in
deiner Gier durch die
Menge - als wüsstest du es
nicht besser, als wolltest es nicht
wissen, verschließt die
Augen vor der Unausweichlichkeit.
Irrläufer.
…: “Was ist Freiheit?” antwortete ein Weiser:
“Ein gutes Gewissen.”
Theodor Gottlieb von Hippel
Liebe Leserinnen und Leser,
das Schuljahr geht zu Ende und bringt nun viel Arbeit mit sich. Aus diesem Grund lege ich eine zweiwöchige Pause ein.
Allen eine gute Zeit!
Liebe Grüße
Anguane
(…)
es wird kommen der Tag
an dem du dich frei machst
von Zwängen und Erwartungen und Bildern
an dem du aufbrichst
Neuem entgegengehst
Altes zurücklässt
dankbar für das was war
und doch dich verabschiedend
weil die Vergangenheit
nicht die Zukunft ist
es wird kommen der Tag
und es ist gut
dass dieser Tag kommt.
Andrea Schwarz
… sind nicht von gleicher Art; darum ist auch das nicht gleich, was sie Glück nennen.
Herman von Schmid
Der Abendhimmel ist mir wie ein Fenster
- und eine brennende Lampe -
und ein Warten dahinter.
Rabindranath Tagore
Diesen Deut schon kennen
schwach aufblinkende Gebärde
Bald ruheloser sein
als schwärmende Hautflügler
in südlichen Luftströmungen
als singende Zaunkönige
bei Nacht.
Festlegen wenig
bis auf ein kleines Gerüst
für den Notfall.
Verpacken Liebgewonnenes
lostreten Stockendes
Tanz des Lebens.
Neben der edlen Kunst,
Dinge zu verrichten,
gibt es die edle Kunst,
Dinge unverrichtet zu lassen.
Die Weisheit des Lebens
besteht im Erkennen des Unwesentlichen.
Lin Yu-Tang
Der Gedanke. Der stechende
Geruch von Bohnerwachs.
Die leblosen Gesichter
In langen Gängen.
Viele, die sich in
Ihr Schicksal fügen.
Viele, die von Fluchten träumen.
Der Eine. Unter ziemlich
vielen. Der ungebrochene
Glaube. Das leichte
Lächeln. Ein paar freundliche Worte, Gesten.
an seiner Seite wird das
Treppensteigen unbeschwerlicher.
Mensch
Wo bist du?