Anguane
Dez 2 2011

Stück in zwölf Sätzen

Der zwölfte erklingt in sattem Moll, variiert
zwischen stummer Kapitulation und
jähem Widerstand. Bäumt sich auf
zu elegischen Akzenten. Betont leicht
bekümmert die in ihm vorhandene
stille Dramatik. Bricht in
doppeltem piano. Intoniert hernach
erholsam sanft, drängend sodann
(ja, fast wütend) in
wild-sequentierten, beinahe
atemlosen Läufen. Verliert und
findet wieder die eigene
reifere Melodie. Trifft nach schier
endloser Dauer auf ruhevoll,
anmutige Harmonien. Trägt sich
ohne ausweichendes
da capo
al fine